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Einrichtung eines Sperrkontos

Coins falling

Pennies from heaven!, © dpa/pa

06.11.2018 - Artikel

Mit einem Sperrkonto können Sie im Visumverfahren ausreichende finanzielle Mittel nachweisen.

Sie können selbst wählen, wo Sie Ihr Sperrkonto einrichten möchten. Wichtig ist, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

    Das Sperrkonto muss genügend Guthaben enthalten, um die für die Dauer des geplanten Aufenthalts in Deutschland anfallenden Kosten abzudecken, soweit nicht zusätzlich andere Finanzierungsnachweise im Visumverfahren vorgelegt werden. Dabei gelten gewisse Regelsätze (für Studenten beträgt der angenommene jährliche Regelbedarf, der bei Visumbeantragung auf das Sperrkonto eingezahlt sein muss, derzeit 8.640 Euro).
    Das Konto darf nur das Abheben eines bestimmten Betrages pro Monat (für Studenten aktuell 720 Euro) zulassen.
    Die Auflösung des Sperrkontos darf nur mit Zustimmung eines Sperrbegünstigten sein. Der Sperrbegünstigte ist entweder die Auslandsvertretung oder nach Einreise die zuständige Ausländerbehörde. Ein Sperrvermerk stellt daher nur sicher, dass immer ausreichende Mittel zur Sicherung des Lebensunterhaltes zur Verfügung stehen. Er berechtigt den Sperrbegünstigten nicht zum Zugriff auf das Sperrkonto.

Der Lebensunterhalt kann im Visumverfahren durch die Einrichtung eines Sperrkontos nachgewiesen werden. Bei der Wahl des Anbieters haben Sie freie Wahl. In Nepal bieten nach dem aktuellen Kenntnisstand der Botschaft die hier gelisteten Banken ein Sperrkonto an:

Deutsche Bank
Fintiba
X-Patrio

das die Vorgaben des Visumverfahrens erfüllt.

Anbieter, die weltweit diesen Service anbieten, finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

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